Flandern

Die neue Incontri - Reise 2018

TERMIN: 23.09.18 - 28.09.18
Flandern

Flandern hat vom 15. bis späten 17. Jahrhundert über 250 Jahre lang die schönsten Kunstwerke Westeuropas hervorgebracht und die berühmtesten Kunstströmungen dieser Zeit geprägt: die Altniederländische Malerei, die Renaissance und den Barock.
Wir werden 5 Tage lang in Gent wohnen. Diese stolze und rebellische Stadt war dank des Wollhandels eine der bedeutendsten Städte Westeuropas, die zweitgrößte nach Paris, das „Manhattan des Mittelalters“.
 Ein kleiner Spaziergang durch die Innenstadt reicht, um die damalige Pracht nachzuvollziehen.
Aber auch heute ist die Stadt, die über 70.000 Studenten hat, besonders dynamisch und lebendig.
Wir haben für Sie wieder ein ganz besonderes Hotel gefunden. Wir werden an der Gras-und Korenlei wohnen, wo im Mittelalter die Binnenschiffe zum Be- und Entladen des Korns angelegt haben und heute noch die wunderschönen alten Fassaden der Gildehäuser und zahlreiche gemütliche Straßencafés und Restaurants zu finden sind.
Das kleine Designer-Hotel hat vor wenigen Monaten geöffnet und befindet sich im oberen Stock des zwischen 1898 und 1910 gebauten Postgebäudes, direkt am Hauptplatz der Stadt. Sicherlich der beste Ausgangspunkt, um die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie  die St. Baafskathedral mit dem berühmten Gentner Altar von van Eyck, das Stadthuis, die mächtige Grafenburg und den Vrijdagmarkt bequem zu erreichen und das Flair der Stadt zu jeder Stunde voll zu erleben.

Wir werden natürlich auch die prächtigen Städte der nahen Umgehung besichtigen.

Brügge wird oft als Venedig des Nordens bezeichnet, was man bei einem Besuch der Stadt anhand von traumhaften mittelalterlichen Gassen und Kanälen auch sehr gut nachvollziehen kann.
Die Kanäle, die die Stadt durchziehen, nennen die Einheimischen Reien nach dem im Mittelalter vollständig kanalisierten Flüsschen Reie, über das Brügge direkt mit der Nordsee verbunden war.
1314 kamen venezianische Handelsgaleeren vollbeladen mit wertvollen Stoffen und Gewürzen zum ersten Mal nach Brügge. So wurde die kleine Stadt zum Hauptknoten der Handelswege zwischen Nordeuropa und Mittelmeer. Am früheren Oude Beursplein befanden sich die Handelsniederlassungen der italienischen Seestädte Genua, Florenz und Venedig sowie das 1246 erbaute Haus der Kaufmannsfamilie Van der Beurze, die erste Börse der Welt.

Da Brügge nie durch Kriege zerstört wurde, sind mittelalterliches Stadtbild und historische Gebäude sehr gut erhalten. Der mittelalterliche Stadtkern wurde im Jahr 2000 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt und lässt sich an einem Tag gut zu Fuß erkunden.

In der Stadt residierten zeitweise die Herzöge von Burgund unter deren Herrschaft Brügge zu einer der wirtschaftlich und kulturell reichsten Städte im damaligen Europa wurde. Wir werden natürlich den Burgplatz mit dem Stadthuis und dem 83 Meter hohen Belfort-Turm besichtigen, die Kirche Unserer Lieben Frau, in der unter anderem eine beeindruckende Madonna mit Kind von Michelangelo thront, die für den Dom von Siena bestimmt war und von einem Brügger Kaufmann erworben wurde. Sie ist die einzige Marmorgruppe, die zu Lebzeiten Michelangelos Italien verlassen hat. Direkt gegenüber können wir im St. Jahnspital großartige Memling-Bilder bewundern. Sechs Jahrhunderte flämische Kunst werden im Groeningermuseum präsentiert. Das Herzstück des Museums ist die Sammlung der Flämischen Primitiven mit so wohlbekannten Namen wie Jan Van Eyck, Rogier van der Weyden und Hans Memling. Im Spitzenrestaurant Den Dyver werden wir köstlich speisen. Danach bleibt sicher genug Zeit, um den Chocolatier Dominique Persoone zu besuchen, das wohl berühmteste der 55 Schokoladengeschäfte der Stadt.
Freunde der berühmten Brügger Spitzen, die jahrhundertelang die Kleidung der Fürstenhäuser Europas zierten, kommen hier ebenfalls voll auf ihre Kosten.

In der lebendigen Hafen- und Kunststadt Antwerpen an der Schelde wandeln wir auf den Spuren des barocken Malerfürsten Peter Paul Rubens, Belgiens bekanntester Maler und berühmtester Antwerpener Bürger. Vier seiner Meisterwerke werden wir in der gotischen Liebfrauenkathedrale besichtigen. Unweit davon bestaunen wir die prächtigen Gildehäuser auf dem Grote Markt und natürlich das stattliche Rathaus, eines der ersten Renaissancegebäude der Niederlande. Es hat eine lange, bewegte Geschichte und wird bereits seit dem 16. Jahrhundert benutzt. An der Fassade hängen neben den Fahnen aller 28 Mitgliedsländer der Europäischen Union auch die
Fahnen der Länder, die in Antwerpen ein Konsulat haben. Antwerpen lebt nicht nur von der Vergangenheit. Sie ist seit über 500 Jahren das Weltzentrum des Diamantenhandels und inzwischen auch als Mode-Designer- Stadt international bekannt.

Last but not least die Belgien- und EU-Hauptstadt Brüssel. Der Grand-Place zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einer der schönsten Plätze der Welt. Hier lässt sich eine äußerst gelungene Mischung verschiedener architektonischer Stilrichtungen bewundern, charakteristisch für die Kultur und die Gesellschaft einer wohlhabenden, nordeuropäischen Stadt. Eingerahmt wird der Grand-Place von majestätischen Zunfthäusern, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das Rathaus, das Anfang des 15. Jahrhunderts (1402) erbaut wurde, dominiert das architektonische Gesamtbild. Brüssel hat mehr als 150 Museen. Dr. Gerhard Wohlmann wird uns
nicht nur die alten Meister in den königlichen Kunstmuseen nahe bringen, sondern auch das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Horta-Museum, das 1898 von dem berühmten belgischen Jugendstilarchitekten Victor Horta als Wohnhaus und Atelier erbaut wurde. Der Jugendstilpionier erfand einen auf der Arabeske beruhenden Stil und revolutionierte den traditionellen Grundriss des bürgerlichen Hauses. Außerdem nutzte er alle Möglichkeiten seines handwerklichen Könnens und der Verwendung von industriellen Materialien wie Eisen, Gusseisen und Glas. Hortas Anspruch war es, Kunst und Innenausstattung zu einem Gesamtkunstwerk zusammenzufügen, das das tägliche Leben zu einer ästhetischen Erfahrung machte.

Natürlich werden wir täglich auch die ausgezeichnete belgische Küche genießen. Zwar wird Flandern immer noch mit Waffeln, Fritten, Bier und Schokolade assoziiert, aber es gibt inzwischen eine große Auswahl von jungen, vielversprechenden Köchen die, vom nahen Frankreich inspiriert, zusätzlich zu traditionellen flämischen Gerichten auch eine leichte schmackhafte Küche variationsreich servieren.

PREISE

Preise: € 2.380 p.P. im DZ
Zuschlag DZ als EZ € 470


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Inkludierte Leistungen

5 Ü/F im Hotel 1898The Post Gent, tägliche Ausflüge mit Zug oder mit Bus zu den genannten Städten
Führungen und Eintritte
5 Menüs in ausgesuchten Restaurants inkl. Getränke

Bemerkungen zu Ihrer eigenen Anreise

Gent erreicht man gut mit eigenem Pkw (Parkmöglichkeiten im Hotel vorhanden), mit Zug und mit Flieger. Man kann von den meisten deutschen Flughäfen direkt und günstig, z.B. mit Brussels Airlines, nach Brüssel-Zaventem fliegen und vom Flughafen aus in einer halbstündigen Zugfahrt Gent erreichen. Gute Bahnverbindungen nach Brüssel gibt es ab ganz Deutschland mit Umstieg in Frankfurt oder Köln. Der ICE fährt 6x täglich ab Frankfurt in ca. drei Stunden nach Brüssel. Der Thalys fährt die Strecke 5x täglich ab Köln in 1h43.

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